Siri ist doof, also habe ich mir ein eigenes Gehirn gebaut (Warum ich 5 Stunden investiere, um 5 Sekunden Tippen zu sparen)

Siri ist doof, also habe ich mir ein eigenes Gehirn gebaut (Warum ich 5 Stunden investiere, um 5 Sekunden Tippen zu sparen) ## Der "Knight Rider"-Moment Kennst du das? Du sitzt im Auto oder stehst gerade unter der Dusche, hast diesen einen genialen Einfall und rufst: „Hey Siri, notiere: Die Weltherrschaft beginnt am Donnerstag!“ Und was macht Siri? „Ich habe dazu im Web Folgendes gefunden...“ Ganz ehrlich, Siri agiert manchmal wie ein verwirrter Praktikant auf Beruhigungsmitteln. In solchen Momenten will ich einfach nur Michael Knight sein. Ich will in meine Uhr quatschen, und im Hintergrund soll gefälligst die Magie passieren, ohne dass ich noch mal ein Display anfassen muss. Weil Siri das aber nicht gebacken bekommt, habe ich mir jetzt mein eigenes Gehirn zusammengeklöppelt. ## Das Automatisierungs-Paradoxon (Warum ich so "faul" bin) Ich bin ehrlich zu dir: Ich bin extrem faul. Aber ich bin die Art von faul, die bereit ist, fünf Stunden lang an einer Lösung herumzudengeln, nur um nie wieder 5 Sekunden tippen zu müssen. Das ist das große Paradoxon der Automatisierung – und es macht süchtig. Mein Ziel war es, diesen ganzen KI-Klump so zu verbinden, dass ich eine Sprachnachricht aufnehme und die KI den Rest erledigt. Kein Tippen, kein Suchen, einfach nur Sprache rein, Ergebnis raus. ## Die digitale Schaltzentrale (Was ich gebaut habe – ohne Fachchinesisch) Damit mein iPhone versteht, was ich von ihm will, habe ich ein paar Tools miteinander verheiratet. Hier ist das Team: * Make: Das ist meine digitale Klick-Konstruktion. Stell es dir wie einen riesigen, intelligenten Verteilerkasten vor, in dem ich Kabel ziehe, ohne tatsächlich löten zu müssen. * Der Webhook: Mein persönlicher digitaler Briefkasten. Mein iPhone schickt dort ein Paket hin, und Make öffnet es sofort. * Postman: Das ist meine digitale Teststation für Trockenübungen. Bevor ich mein iPhone quäle, prüfe ich hier, ob mein Briefkasten überhaupt Briefe annimmt. * Die schlaue KI (OpenAI): Die sitzt am Ende der Kette, hört sich meine Sprachnachricht an und wandelt das Chaos in Text um. * Kurzbefehle: Das ist die Fernbedienung auf dem iPhone, mit der ich den ganzen Zirkus starte. ## Vom Geisterhaus zur Hochsicherheit Natürlich lief das nicht alles auf Anhieb glatt. Technik kann manchmal echt missig pissig sein. Im Video zeige ich dir genau, wie ich diese Hürden genommen habe: * Das Problem mit dem sturen Beamten: Make ist am Anfang wie ein sturer Beamter am Schalter. Wenn du plötzlich eine neue Information mitschickst, sagt er: „Kenn ich nicht, bearbeite ich nicht.“ Man muss das Tool manuell in den Lernmodus versetzen (Datenstruktur neu bestimmen), damit es kapiert, dass da jetzt eine neue Variable ankommt. * Der digitale Türsteher: Damit nicht jeder Depp, der meine Briefkasten-Adresse rät, meine KI-Rechnung in die Höhe treibt, habe ich ein Schloss eingebaut. Das nennt sich Bearer Token – im Grunde ein geheimes Passwort im Header, also ein versteckter Code auf dem Paketaufkleber, den nur mein Handy kennt. * Das Audio-Chaos: Das war ein echtes Abenteuer. Ich musste der KI klarmachen, dass ich ihr kein Foto eines Briefes schicke, sondern das echte Paket mit der Schallplatte drin (die rohen Binärdaten). Wenn man da nur den Dateinamen schickt, versteht die KI nur Bahnhof. ## Drei Gründe, warum du das Video sehen musst Wenn du Bock hast zu sehen, wie man so was „zusammenstellt“, ohne Informatik studiert zu haben, dann schau rein: * Der Live-Test: Erlebe den Moment, in dem mein Handy mir tatsächlich mit dem Text antwortet, den ich gerade erst eingesprochen habe. * Die Absicherung: Ich zeige dir, wie du deinen Workflow mit einem digitalen Schloss verriegelst, damit du der einzige Chef im Ring bleibst. * Das Baukasten-Prinzip: Du wirst sehen, dass Automatisierung eigentlich wie Lego für Erwachsene ist. Man steckt die Blöcke zusammen, bis es knallt. 6. Ran an den Speck! Schau dir an, wie ich das zusammengebastelt habe – es ist einfacher, als es aussieht (und macht verdammt viel Spaß). Und jetzt mal Butter bei die Fische: Ich bin hier im Apple-Kosmos unterwegs, aber was ist mit der Windows-Fraktion? Wenn du eine Idee hast, wie man so was Ähnliches wie die Apple-Kurzbefehle unter Windows nachbaut, ohne sich die Finger zu brechen: Schreib es mir in die Kommentare! Ich bin mega gespannt, ob ihr das auch so elegant hinbekommt. Viel Spaß beim Nachbauen! Hier ist das Video: [![](https://cms.apps.bastianstrauss.digital/assets/5340d054-20f7-481f-aacc-535b9ab5c843)](https://dynt.ag/BAS4M2uSKG)

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